BMW setzt auf Autokauf vom heimischen Sofa

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      BMW setzt auf Autokauf vom heimischen Sofa

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      Daimler und BMW erwägen, ihr Niederlassungsnetz ganz kräftig auszudünnen. Bei beiden Autobauern werde inzwischen gar die Frage diskutiert, ob man die Werks-Niederlassungen überhaupt noch brauche, sagt Michael Rahe, ehemaliger Leiter der BMW-Niederlassung in München. Und in Stuttgarter IG-Metall-Kreisen heißt es, 26 der 34 Mercedes Benz Werks-Niederlassungen stünden zur Disposition, an die 10.000 Arbeitsplätze könnten bedroht sein.

      "Der Konzern sieht", sagt BMW-Betriebsratschef Schoch, "daß man Autos auch reparieren und verkaufen kann, wenn man die Leute viel schlechter bezahlt." Fraglich sei jedoch, wie BMW mit unzureichend qualifiziertem Personal "Premium-Qualität" sicherstellen möchte.

      "Es wird nicht funktionieren, vom Kunden BMW-Preise zu verlangen für Arbeit, die in allen Hinterhof-Werkstätten gemacht wird", behauptet Schoch und malt bereits den Teufel an die Wand: Auch die Kfz-Versicherungen würden das nicht akzeptieren. Er glaube deshalb, "daß BMW auf dem falschen Weg ist, wer heute Premium-Hersteller sein will, braucht Premium BMW Group-Mitarbeiter".


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      Günter
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      Das Ende der BMW Group-Autohändler

      Guten Appetit und Mahlzeit Allseits,


      was die Münchener mit ihrem ersten, serienmäßigen Elektro-Autos anstießen, dürfte den Fahrzeug-Verkauf in Deutschland über kurz oder lang tief greifend verändern. 55 Milliarden Euro setzten die hiesigen Händler im vergangenen Jahr um, indem sie die Kunden in ihren Showrooms empfingen und sie von den Vorzügen der Ausstellungsstücke überzeugten. Nun blickte die Branche gespannt auf den Versuch, mit dem i3 den rituellen Eigentums-Übergang durch neue Vertriebs-Formen abzulösen. "Natürlich schaute alle auf dieses, was BMW dabei treibt", meinte der Vertriebs-Chef eines führenden Automobil-Konzerns, "und falls es bei der BMW Group mit dem Internet weltweit klappt, ist der Bann gebrochen. Dann dürfte dieser Direktvertrieb von Fahrzeugen auf Dauer nicht zu stoppen sein."

      Als die globale BMW Group am 29. Juli 2013 zeitgleich in New York, London und Peking der Weltöffentlichkeit den BMW i i3 vorstellte, ihr erstes Elektro-Automobil, war viel von einer technischen Revolutionen die Rede. Doch was Deutschlands drittgrößter Fahrzeug- und Au-tobauer mit dem BMW i i3 hinter den Kulissen anstellte, war nicht weniger bahnbrechend.

      Fahrzeug-Einkauf per Klick im Internet, Vertreter an der Haustür und Animateure für neuere Käufer-Schichten: die Münchener BMW Group-Konzern läutete mit einem Elektro-Automobil BMW i i3 die Revolution im Fahrzeug-Fachhandel ein. Verlierer waren die klassischen BMW Group Automobil-Handelshäuser.


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      Günter
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