BMW und Daimler am DAX-Ende - ist die Auto-Party vorbei?

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      BMW und Daimler am DAX-Ende - ist die Auto-Party vorbei?

      Guten Abend @all,


      die deutschen Premium-Automobilhersteller haben mehrere fette Jahre hinter sich. Seit dem Ende der Finanzkrise gingen die Absatz-Zahlen nahezu kontinuierlich bergauf. Insbesondere die Nachfrage nach SUVs wie Premium-Fahrzeugen bislang in den USA und vor allem in Fest-land China ist dramatisch angestiegen. Hiervon konnten vor allem die drei großen deutschen Automobil-Konzerne profitieren. Für jene großen Konzerne brachten diese Jahre ordentliche Gewinne, denn mit den Absatzzahlen stiegen auch Umsatz und Gewinn kräftig an, was so zu steigenden Finanz-Mitteln für Investitionen geführt hat. In den letzten Monaten haben sich allerdings die Anzeichen verdichtet, daß diese jahrelange Party nun ein Ende finden könnte. Und darunter scheint die Endkunden-Nachfrage bereits jetzt zu leiden. Noch täuschen hohe (Halbjahres-)Gewinne über drohende Einbrüche hinweg.


      Viele herzliche Grüße



      Günter
      7er-online - Das Forum!

      Neues China-Forschungszentrum

      Guten Appetit und Mahlzeit Allseits,


      BMW investiert kräftig auf dem größten Automarkt der Welt. Letzte Woche weihten die Mün-chener einem Bericht der Nachrichten-Agentur Xinhua nach ihr größtes Forschungs- wie Ent-wicklungszentrum außerhalb Deutschlands ein: jene in Kooperation mit seinem chinesischen Joint Venture Partner Brilliance entstandene CHN-Einrichtung ist 40.000 Quadratmeter groß.

      Es forschen sowie entwickeln etwa 800 Mitarbeiter unter anderem bei Alternativ- Antrieben. Ca. 75% der Belegschaft kommt lt. IHS Markit aus China. Erst im Mai 2017 eröffnete dort die BMW Group seine Werks-Erweiterung in Shenyang.


      Viele herzliche Grüße



      Günter



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      Die BMW Group mit BMW i und BMW i i-Performance mit rund 80 Prozent Zuwachs im 1. Hj. 2017 im Inland

      Mahlzeit und einen guten Appetit,


      Anfang Juli des Jahres hatten der Verband der Automobilindustrie (VDA) und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bekanntgegeben, daß die Zahl aller Neu-Zulassungen in Deutschland im 1. Halbjahr um rund drei Prozent auf gut 1,7 Millionen Autos gestiegen war. Hierbei schlug sich auch die Diesel-Debatte nieder: Laut KBA lag der Diesel-Anteil bei den Neu-Zulassungen bei 41,3 Prozent - im ersten Halbjahr 2016 waren es noch 46,9 Prozent. Hiervon profitierten alle Benziner sowie - auf geringerem Niveau - Elektro- und Hybrid-Autos sowie folglich die BMW Group mit BMW i sowie BMW i i-Performance samt runden 80 Prozent Zuwachs im dt. Inland


      Viele herzliche Grüße



      Günter
      7er-online - Das Forum!

      BMW: Neue Schulden! + BMW: Neueste Zahlen für das 1. Hj. 2017 stehen bald an!

      Guten Tag @all,


      BMW legt am Do. globale BMW Group-Zahlen vor. BMW benötigt Geld: lt. Börse Stuttgart hat die Finanztochter eine Anleihe platziert. Ihr Kupon beträgt 1,50% p. a. Laufzeitende in 2021. So handelt es sich um keine Euro-Anleihe, sondern eine Anleihe in norweg. Kronen. Wozu die Mittel gebraucht werden, teilte BMW nichts mit. Was ist mit Manipulationen bei Diesel? Dazu teilte BMW mit: „grundsätzlich gilt, Fahrzeuge der BMW Group werden nicht manipuliert und entsprechen den jeweiligen gesetzlichen Anforderungen. Dies gilt selbstverständlich ebenso für Diesel-Fahrzeuge.“

      Die dt. BMW Group verweist darauf, daß bei eignen Fahrzeugen eine „Kombination von meh-reren Komponenten zur Abgasreinigung“ verwendet werde. Deshalb kommt für „aktuelle so-wie frühere Euro 6 Diesel-Pkw der BMW Group ein Rückruf sowie eine Nachrüstung“ nicht in Frage, hieß es von BMW. Und wann gibt es konkrete Zahlen zum operativen BMW-Geschäft? Die Zahlen zum 2. Quartal bzw. die Halbjahres-Zahlen will BMW gem. eignen Angaben am 3. August in München veröffentlichen.


      Viele herzliche Grüße



      Günter
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      Ausblick: BMW bleibt trotz Margensprung hinter Mercedes in der Profitabilität

      Guten Tag Zusammen,


      trotz größter Modell-Offensiven sollte BMW im 2. Q. mit einer hohen Marge geglänzt haben. Analysten trauen dem Münchner Konzern im Autogeschäft eine Rendite von 9,4% zu. Damit würde BMW nicht nur das Vorjahresniveau halten, der Konzern würde auch am oberen Ende der eigenen Margenbandbreite von 8 bis 10 Prozent liegen. Euphorie dürfte bei den Anlegern am Donnerstag bei Vorlage der Quartals-Zahlen aber dennoch nicht aufkommen. BMW fährt in Sachen Profitabilität weiter hinter der Daimler AG in S. her. Zudem dürften auch die guten Geschäftszahlen des Autokonzerns die gedrückte Stimmung angesichts der Kartell-Vorwürfe und Dieselkrise nicht heben. Den Ausblick für das gesamte Jahr 2017 sollte BMW bestätigen.


      Viele herzliche Grüße



      Günter
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      BMW sieht sich trotz Dieselkrise weiter gerüstet - SOFTWARE-UPDATE KOSTET BMW ZWEISTELLIGEN MILLIONEN-BETRAG

      Mahlzeit und einen guten Appetit,



      die BMW Group sieht sich trotz jeder Krise des Diesel-Antriebes gut gerüstet für die Zukunft. Einen Tag nach dem Diesel-Gipfel in Berlin zwischen Politik und Automobil-Industrie konnte Vorstandschef Harald Krüger sogar eine optimistischere Sicht auf das Kerngeschäft mit dem Autoverkauf präsentieren. So soll der Jahresumsatz in der Sparte dank besserer als zunächst veranschlagter Umrechnungs-Effekte nunmehr um 5 bis 10 Prozent zulegen, wie dieses Dax-Unternehmen mit jener Wortwahl "solider Anstieg" am Donnerstag andeutete. Vorher stand das Ziel eines "leichten" Wachstums im Plan - was bis zu 5 Prozent bedeutet.

      An der Börse legte die Aktie angesichts guter Zahlen zum zweiten Quartal - und wohl ebenso dank der zunächst vermiedenen teureren Umbauten an Dieselmotoren - am Vormittag in der Dax-Spitzengruppe 1,04 Prozent zu. Bei seinem Umsatz und dem Ergebnis habe BMW besser abgeschnitten als gedacht, schrieb DZ-Bank-Analyst Michael Punzet. Vor allem sei die Marge in der Autosparte unerwartet gut ausgefallen.

      Das am Vortag mit der Politik vereinbarte Software-Update für ältere Dieselfahrzeuge dürfte den Konzern einen niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag kosten, sagte Finanzchef Nicolas Peter in einer Telefonkonferenz. Mit der Nachrüstung will die Automobil-Industrie die Schadstoff-Emissionen senken, um noch Diesel-Fahrverbote in Großstädten zu vermeiden. Die Kosten für ein Hardware-Update von Dieselabgas-Motoren zum Senken aller Emissionen seien 'nicht abzuschätzen', sagte Krüger. Bei vielen Motor-Varianten sei einfach kein Platz für die nötigen Umbauten.

      Laut Krüger ist das Spitzengesprächs-Ergebnis ein klares Bekenntnis zur Diesel-Technologie. Für die Konzerne ist der Diesel ein wichtiger Bau-Stein, um die CO2 Emissions-Vorgaben der Europäischen Union 2020 zu schaffen, denn anders als bei all den gesundheitsgefährdenden Stickoxiden ist die Bilanz des Diesels im Vergleich mit dem Benziner beim klimaschädlichen Kohlendioxid besser.


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      Günter
      7er-online - Das Forum!
      Die BMW-Aktie hat sich trotz der Diesel-Kartell Diskussion gut gehalten. Daran kann man die internationale Wertschätzung des BMW bilateralen Abgas-Konzeptes auch in den USA und in anderen weltweiten Märkten deutlich erkennen.
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